Googeln kann man ja fast alles: Rezepte, Stellenangebote, Arbeitskollegen und natürlich die neue Freundin. Heute habe ich aber das Wort “Badmöbel” gegoogelt. Dabei sind sehr unterschiedliche Treffer angezeigt worden: an erster Stelle wurde megabad.com – Europas führendem Sanitär-Fachmarkt im Internet gefunden, dicht gefolgt von dem Online reuter-badshop.de, hagebau.de und fackelmann. Was alle vier gemeinsam haben sind sehr knappe Texte. Zwar nimmt man mit den Augen die schönen Bilder wahr, aber irgendwie mag man doch auch eine kleine Geschichte zu den visuellen Eindrücken lesen.

Screenshot von www.villeroy-boch.com
Ganz anders bei villeroy-boch.com – da wird man mit Musik und einem animierten Clip aus dem Alltag gerissen. Und die Überschrift “SEHNSUCHTSORT UND KRAFTQUELLE” animiert tatsächlich zum Weiterlesen: so erfährt man etwas vom Sprudeln einer Wasserquelle, einem Sonnenaufgang und dem Rückzugsort vor Stress und Hektik: dem Badezimmer. Auch sehr schön das Bidet aus der Kollektion Pure Stone, dass an Naturstein erinnert – aber warum kann man bei Villeroy-boch, keine Preise einsehen, nichts online bestellen und erst kompliziert über die Adresssuche bekommt man den nächstgelegenen Händler angezeigt?